STAFETA wurde 2003 von Regina Weiss mit Susanne Hanus, Heide Hinrichs und Christiane Mennicke-Schwarz, der Leiterin des Kunsthauses Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst, als Plattform für Absolvent*innen der HfBK Dresden gegründet. Grundinteresse war, die Orte der zeitgenössischen Kunst in Dresden miteinander in eine offene Diskussion zu bringen. In diesem Zusammenhang hat Das Kunsthaus STAFETA eingeladen das laufende Programm zu kommentieren. Auf diese Weise offnete sich die Institution für junge Akteur*innen, indem es Verantwortung abgibt und Raum für Experimente gewährt. STAFETA nutzt diese Öffnung, um die Institution kritisch zu hinterfragen, eigene künstlerische Positionen und kuratorische Ansätze zu präsentieren, sowie Formate zu entwickeln, die aus dem unmittelbaren Kunstrahmen oder dem institutionellen Rahmen herausreichen. Der Name STAFETA kommt aus dem Tschechischen und bedeutet „Staffel“. Die Staffel als Metapher für eine Weitergabe, für Multiplikation, für eine Einbeziehung immer weiterer Akteur*innen in einen gedanklichen und künstlerischen Prozess. Nicht zuletzt wird mit der Wahl des Wortes eine mögliche Ausweitung des Netzwerkes über die Landesgrenzen hinaus angesprochen.